Eine interdisziplinäre Plattform für Hintergründe, Strategien und Taktiken bei komplexen Einsatzlagen.
Die zunehmende Präsenz von Gewalt und potenziellen Gefährdungslagen beeinflusst den Arbeitsalltag im Rettungsdienst spürbar. Einsatzkräfte sehen sich vermehrt mit Situationen konfrontiert, die ein erhöhtes Risiko für die eigene Sicherheit darstellen — darunter körperliche Angriffe sowie Amok- und Terrorlagen.
Vor diesem Hintergrund sind Ärztliche und Organisatorische Leiter, Notärzte sowie nicht-ärztliches Rettungsfachpersonal gefordert, geeignete Maßnahmen zur Vorbereitung und Absicherung solcher Einsätze zu treffen. Eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Sicherheitsbehörden ist dabei unerlässlich.
Um diesen besonderen Anforderungen gerecht zu werden, sind spezifische Einsatzstrategien und abgestimmte Vorgehensweisen notwendig.
Das Symposium „Taktische Lagen im Rettungsdienst" bietet eine interdisziplinäre Plattform zum Austausch über Hintergründe, Konzepte und bewährte Taktiken im Umgang mit komplexen Einsatzlagen. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Rettungsdienst, der Polizei, der Bundeswehr sowie aus privaten Sicherheitsunternehmen.
Es wird eine Anerkennung bei der Ärztekammer beantragt. Das nicht-ärztliche Rettungsfachpersonal erhält eine Teilnahmebestätigung.
Erfahrene Referenten bieten exklusive Einblicke in medizinische und taktische Sachverhalte.
Am Vortag finden erneut Workshops statt. Die Anmeldung erfolgt separat.
Vorträge, Diskussionen und Einsatzberichte aus erster Hand.
Mit der zunehmenden Nutzung von Fahrzeugen als Waffe (FaW) wachsen auch die Herausforderungen für Ersthelfer und Rettungsdienste. Der Vortrag behandelt die taktische Entwicklung von FaW, die Angriffsprofile und ihre Auswirkungen auf den Einsatz von Rettungskräften — bei Massenvorfällen ebenso wie im Alltag, wo solche Fahrzeuge auch eine direkte Bedrohung für das Rettungspersonal selbst darstellen. Behandelt werden zudem Ansätze zur Risikominderung für Einsatzkräfte.
Die Vorbereitung auf Drohnenangriffe ist ein wesentlicher Aspekt nationaler Resilienz geworden — nicht nur in Kriegs- und Krisenszenarien, sondern auch mit Blick auf hybride Kriegsführung sowie zukünftige terroristische und schwere kriminelle Akte. Vorgestellt werden Erfahrungen aus aktuellen Einsätzen von Zivilschutz und Blaulichtorganisationen aus unterschiedlichen internationalen Einsatzgebieten. Schwerpunkt: die Optimierung der Vorbereitung von Einsatzkräften auf die spezifischen Gefahren in solchen Lagen.
Kriege, Konflikte und unterschiedliche Krisenszenarien prägen die aktuellen Diskussionen und Planungen in der Landes- und Bündnisverteidigung sowie im zivilen Bevölkerungsschutz. Der Vortrag bietet eine multidimensionale und kritische Beleuchtung der potenziellen Bedarfe, Schwachstellen und vorhandenen Konzeptionen im Verteidigungsfall — und verdeutlicht insbesondere die daraus resultierenden Anforderungen an die zivilen Versorgungsstrukturen.
Beschreibung folgt.
Beschreibung folgt.
Einsatzbericht zum Anschlag auf den Demonstrationszug einer Gewerkschaft in der Münchener Seidlstraße im Februar 2025, bei dem 35 Menschen verletzt wurden. Im Mittelpunkt stehen die ersten Minuten des Einsatzes, die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, die schnelle medizinische Erstversorgung und der zügige Abtransport sowie die anschließende Bettenverteilung über IVENA MANV.
Der Vortrag beleuchtet den Ablauf der Geschehnisse aus dem Blickwinkel der verschiedenen Beteiligten — Leitstelle, Kliniken, Einsatzleitung und den Einsatzabschnitten. Welche Entscheidungen wurden getroffen? Welche Erfahrungen wurden gemacht? Außerdem: welche vielfältigen Aufgaben nach dem Ereignis zu bewältigen waren.
Am 10. Juni 2025 ereignete sich in Graz ein Amoklauf, der zahlreiche Todesopfer und Verletzte forderte. Der Vortrag beleuchtet die zeitlichen Abläufe und Maßnahmen der steirischen Rotkreuz-Rettungsleitstelle. Besonderes Augenmerk: wie die flächendeckende Alarmierung des Rettungsdienstes zentral aus einer Leitstelle erfolgte und die Zusammenarbeit mit den polizeilichen Kräften koordiniert wurde. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der psychosozialen Perspektive — wie der Einsatz aus Sicht der Mitarbeitenden erlebt wurde und welche Rolle die Krisenintervention vor Ort spielte.
Am Vortag des Symposiums finden im Hilton Düsseldorf vertiefende Workshops statt. Die Anmeldung erfolgt separat zum Symposium-Ticket.
Rettungskräfte treffen täglich auf Menschen in Ausnahmesituationen: Schmerz, Angst, Alkohol, psychische Krisen oder aggressive Angehörige. In solchen Momenten entscheiden oft Sekunden darüber, ob eine Situation eskaliert oder deeskaliert. Dieser Workshop vermittelt praxisnah, wie Einsatzkräfte emotionale Dynamiken früh erkennen und Gespräche auch unter massivem Druck steuern können. Im Mittelpunkt stehen Methoden der situativen Verhaltens- und Emotionsanalyse sowie psychologische Verhandlungsstrategien, speziell angepasst für Einsatzsituationen im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin.
Teilnehmende lernen u.a.:
Der Workshop arbeitet mit realen Einsatzbeispielen, Videoanalysen und praktischen Übungen, sodass die Inhalte unmittelbar im Berufsalltag umgesetzt werden können.
Workshop buchen — 180 €Beim Hands-on-Workshop zur taktischen Medizin erwartet die Teilnehmer ein Parcours mit fünf Stationen:
Die Stationen sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene ausgelegt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, daher frühestmöglich einen der begehrten Plätze sichern.
Workshop buchen — 190 €Der Workshop gibt umfassende Einblicke in das Themenfeld „Lebensbedrohliche Einsatzlagen" (LebEL). Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den Kräften der Polizei und des Rettungsdienstes. Experten von Berliner Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) führen durch den ganztägigen Workshop, der mit einer detaillierten Einweisung startet und anschließend in wechselnder Funktionsbesetzung durchgeführt wird. Danach folgen eine Auswertung des Szenarios sowie eine Handlungsempfehlung zur Adaption ähnlicher Planspielsimulationen für den eigenen Bereich.
Der Workshop ist ideal für die mittlere Führungsebene des Rettungsdienstes und der Polizei.
Stark begrenzte Teilnehmerzahl (max. 4).
Workshop buchen — 180 €Erfahrene Stimmen aus Rettungsdienst, Polizei, Bundeswehr und internationaler Sicherheitsberatung.

Analyst für Terrorismus und politische Gewalt mit fast 30 Jahren internationaler Erfahrung. Seit 2013 berät er Staats- und Regierungschefs, Entscheidungsträger, NGOs und private Unternehmen bei der Entwicklung von Strategien zur Terrorismusbekämpfung. Der gebürtige Kanadier arbeitet seit 2019 mit dem Verband für Sicherheitstechnik am Thema „Fahrzeuge als Waffe". Mitglied in Beratungsgremien, Gastdozent und Lehrbeauftragter an europäischen Universitäten.

Internationaler Sicherheitsberater mit den Schwerpunkten Capacity Building, Security Sector Reform, Kritische Infrastruktur und Cybersicherheit. Bis Februar 2022 Exekutivdirektor von CEPOL, der EU-Agentur für die Aus- und Fortbildung im Bereich der Strafverfolgung. Zuvor Dozent an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Seit 1980 in leitenden Führungspositionen der Polizei NRW. Über 100 Beiträge in Polizei- und Fachzeitschriften sowie mehrere Fachbücher.

Im Raum Mittlerer Osten / Nordafrika tätiger Experte für öffentliche Sicherheit, geopolitischer Analyst sowie Gründer einer Beratungsfirma für Geopolitik, Public Affairs und Sicherheit. Fünfzehn Jahre operative Erfahrung als Sanitäter, Feuerwehrmann und Mitglied einer Urban-Search-and-Rescue-Einheit. Ersthelfer bei tausenden Drohnen- und Raketenangriffen. Veröffentlichungen in führenden Fachzeitschriften für Rettungsdienste.

Allgemeinmediziner, Chirurg, Fellow of the European Board of Surgery (FEBS) und seit vielen Jahren auch in der Notfallmedizin tätig, u.a. als Leitender Notarzt. Dient derzeit als Oberstarzt im Zentralen Stab des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr.

Brandrat und stellv. Fachbereichsleiter Rettungsmedizin an der Feuerwehr- und Rettungsdienstschule München. Seit 35 Jahren in unterschiedlichen Funktionen im Rettungsdienst tätig, seit mehreren Jahren OrgL und ELRD in München.

Facharzt für Anästhesiologie, Oberarzt im Klinikum Magdeburg und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Landeshauptstadt Magdeburg. Seit über 20 Jahren im Rettungsdienst aktiv. Beim Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt als Leitender Notarzt in einem Einsatzunterabschnitt eingesetzt.

Seit Beginn seiner Laufbahn dem Rettungsdienst verbunden. Nach Abschluss der Offiziersausbildung 2001 wechselte er 2008 in die Rettungsleitstelle Steiermark, wo er stellvertretender Leiter ist. Verantwortlich für Koordination des Einsatzbetriebes, Projekte zur Weiterentwicklung sowie Aus- und Weiterbildung des Leitstellenpersonals. Master „Health Care Management" mit Schwerpunkt Rettungsdienstmanagement. Ehrenamtlich aktiv als Notfallsanitäter, Einsatzoffizier und Chef des Stabes im Bezirk Graz-Umgebung sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Kati Johannsen ist langjährige Profilerin, Trainerin und Expertin für situative Verhaltens- und Emotionsanalyse. Sie trainiert Führungskräfte, Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdiensten, Behörden und Unternehmen in den Themenbereichen Verhaltensanalyse, Kommunikation unter Druck, Führung und strategische Gesprächsführung. Ihre Schwerpunkte sind u.a. Körpersprache, Mimikresonanz, Deeskalation und Krisenkommunikation.

Workshop-Leitung Medical Hands-on „Taktische Medizin". Detaillierte Vita folgt.


Symposium-Tickets, Workshop-Tickets und Abonnenten-Rabatt — alle Optionen im Überblick.
Standard-Ticket für das gesamte Symposium am 25. November 2026, inkl. Vorträge, Diskussionen und Tagesverpflegung.
In den WarenkorbErmäßigtes Ticket für Abonnentinnen und Abonnenten der Fachzeitschrift TAKTIK + MEDIZIN — 20 € Nachlass auf den regulären Preis.
In den WarenkorbVerfügbare Zahlarten: Rechnung, PayPal, Kreditkarte. Versand: Print@home / Mobile-Ticket per E-Mail. Alle Preise inkl. ges. MwSt.
Workshops am 24. November 2026 — separate Anmeldung möglich
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